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"Der Weise Narr von Wismar"

Praxis für Ent-Spannung und kreative Lösungen

Dr. Tilman Kiehne

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SOMMMERPAUSE - Nächster Termin 7. September 2022; Thema folgt ...

1. Juni: Thema "Der Mensch - Krone der Schöpfung?"

Ein kurzes Referat zur Einstimmung - mit einigen Anmerkungen zur Schöpfungsgeschichte aus der Bibel einerseits und der naturwissenschaftlichen Sicht der Evolutionstheorie andererseits - genügte, um die Anwesenden zu kühnen Gedanken zu inspirieren.

Offenbar zeichnet sich der Mensch durch nahezu unbegrenzt anmutende Fähigkeiten aus, seine Welt zu gestalten. Darf der Mensch angesichts dessen jedoch tun, was er will - 'weil er es kann', wie ein Teilnehmer formulierte - und was folgt daraus für seine Verantwortung der Welt gegenüber? Oder stünde es ihm wegen seiner ebenfalls besonderen Fähigkeit zur Selbstreflexion nicht besser an, sich wenigstens gelegentlich bewusst zurücknehmen und seine Stellung in der Natur etwas demütiger zu beschreiben und auszufüllen?

Ob der Mensch die Krone der Schöpfung sei, konnte erwartungsgemäß nicht geklärt werden. Spannende Anregungen aber gab es genug - mit viel Potential, nachdenkliche Stunden in der anstehenden Sommerpause zu füllen.

4. Mai: Thema "Wahrheit"

Knapp dreißig Zitate bildeten die Grundlage für das heutige Nachdenken. Die Anwesenden zogen sich jeweils ein Zitat, durften fünf Minuten still darüber nachdenken und dann ihre Überlegungen der Gruppe vortragen. Schon im Laufe dieser Vorstellungen der Zitate mit den Assoziationen der jeweiligen Vortragenden ergaben sich mannigfältige Querverbindungen, wie in der abschließenden Gruppendiskussion (nach einer kurzen Kekspause) deutlich wurde.

Was das Gegenteil von "Wahrheit" sei - Lüge, Irrtum, Täuschung, Meinung ...? Worin der Unterschied zwischen wissenschaftlicher und spiritueller "Wahrheit" bestehe? Wie Wahrheit(en) und Macht zusammenhingen? Was Wahrheit damit zu tun haben könnte, ein "Jemand" und kein "Niemand" zu sein?

Wer heute "die" Wahrheit zu erfahren suchte, musste ratlos gehen. Wer Anregungen zum Weiterdenken suchte, erlebte ein Fest.

30. März: Thema "Freiheit"

Begrüßung mit einem Lied zum Aufwärmen; danach angeregte Arbeit in Kleingruppen - Die Ergebnisse der Diskussionen in diesen Kleingruppen als Mindmap (in den Bildern) sagen mehr als 1000 Worte ...

Mindmap Freiheit 1 Mindmap Freiheit 2
Mindmap Freiheit 3 Mindmap Freiheit 4

2. März: Fortsetzung der Einführung

Ähnlich große Zahl wie beim letzten Mal, aber teils andere Gesichter - Ist das ein gutes oder schlechtes Zeichen ...? :-) Wegen der Neuangekommenen wiederholte ich kurz, was am letzten Mal besprochen wurde, und nahm den Faden mit der dritten Kantschen Frage "Was darf ich hoffen?" wieder auf, um dann zur vierten "Was ist der Mensch?" zu kommen.

Das spezielle menschliche Zeitempfinden mit Erinnerung an die Vergangenheit und - für die Hoffnung von besonderer Bedeutung - Vorausahnung der Zukunft, der Mensch als reflektierende "Krone der Schöpfung" (?) oder doch wesentlich geprägt durch die uralten Reaktionsmuster von Kampf / Totstellen / Weglaufen, die Bedürfnispyramide von Maslow und moralische Werte, die unterschiedliche Wahrnehmung von Wessis und Ossis am Beispiel des 8. Mai als "Tag der Befreiung" (Ost) oder "Tag der Kapitulation" (West), des Weiteren mehrere persönliche Bekenntnisse und Vorschläge zur Gruppengestaltung - Herrlich! Wieder ging es lebhaft zu.

Für die Gedanken von Helmut Hofbauer, die Philosophie habe "primär eine befreiende Funktion" und "der Hauptnutzen des Philosophierens für mich besteht darin, dass ich durch Nachdenken viele Dinge wieder aus meinem Kopf rausbekomme, die man mir da im Laufe der Zeit - in Familie, Schule, Universität, durch die Medien etc. - hineingesetzt hat", blieb am Ende fast zu wenig Zeit; wer das möchte, kann sich ja hier noch einmal damit befassen.

[2022] 2. Februar: Auftakt / Einführung

Großes Interesse / Neugierige, aufgeweckte Menschen mit sehr unterschiedlichen Hintergründen / Klare, respektvolle Wortmeldungen - Ja, die Auftaktrunde war sehr vielversprechend.

Ich hatte mir vorgenommen, mit den berühmten vier Fragen von Immanuel Kant zu beginnen, und nach einer ausgiebigen Vorstellungsrunde begann ich diese vorzustellen. Allerdings kamen wir nicht über die ersten zweieinhalb Fragen - "Was kann ich wissen?", "Was soll ich tun?" und einen Anflug von "Was darf ich hoffen?" - hinaus, da die Fragen vielfältigen Anlass zum Weiterspinnen und Austausch gaben.

Wissenschaft und Wahrheit, Jäger- und andere Schnitzel, LGBTQIA+ (was das bedeutet, finden Sie zum Beispiel hier), Fidschi und Friseuse, alte weiße Männer und rote Ampeln, Quantenphysik und Parallelwelten, dazu noch verschiedene Anmerkungen zum Tagesgeschehen - so hingeschrieben scheint es ein wildes Sammelsurium gewesen zu sein (und das war noch bei Weitem nicht alles, was zur Sprache kam ...). Wer dabei war, kann hoffentlich meinen Eindruck bestätigen, dass bei all der Fülle dennoch ein roter Faden die Diskussionen durchzog.